Meinberg – vom Anfang bis zu den Wundern

Mittwoch, 03. Juli 2024

Landesarchiv NRW OWL in Detmold, auch als Zoom-Meeting

19.30 Uhr

Wolfgang Bechtel, Detmold

In seinem Vortrag sprach Wolfgang Bechtel über die Quelle, durch die Meinberg zu einem anerkannten Kurort wurde.

Ausgehend von der ersten Erwähnung der Quelle berichtete er bis zum Anfang des Kurbetriebes und ging auf die Personen ein, die hierfür von Bedeutung waren.

Die Quelle und ihre Heilwirkung erwähnte der lippische Leibarzt und Hofmedicus Andreas Cunäus 1676 zum ersten Mal. In der Folgezeit wurden viele Versuche unternommen, um die Heilkräfte der Quelle besser nutzen zu können. Im Jahr 1767 schließlich erhielt der lippische Leibarzt und Hofphysicus Dr. med. Johann Erhard Trampel vom lippischen Grafen den Auftrag, den Meinberger Quellen nachzugraben ... Die Quellen wurden daraufhin freigelegt, das Brunnenhaus gebaut, der Kurpark angelegt und vieles mehr.

Durch die Veröffentlichung von "wundersamen Heilungen" wurde seinerzeit versucht, Werbung für den neuen Kurort zu machen. Dieses hatte auch Erfolg, die Anzahl der Kurgäste stieg.